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Socially Aligned Visual Arts Technology and Perception

zwischenmenschliche Kommunikation und Gemeinschaftsbewusstsein

Beziehungen zwischen Kunst, Urbanisierung und Bürger*innen

adaptive Wirkung ästhetischer Erfahrungen

virtuelle Realität

erweiterte Realität

digitale Bildtechnologie

optische sensorische Erkennung und Regulierung

Motion Tracking

architektonisches Projektions-Mapping

2017 – 2021

SAVATAP war ein fünfjähriges Kunst-und-Wissenschafts-Forschungsprojekt, das sich mit den Beziehungen zwischen Kunst, Urbanisierung und Bürgern befasst. Das Projekt bringt Wissenschaftler*innen und Künstler-Forscher*innen zusammen, um urbane Kunstinterventionen in Form von Fulldome-Installationen und architektonischen Projektions-Mappings zu entwickeln und deren Auswirkungen auf die Wahrnehmung der Bevölkerung zu untersuchen.

Österreichisches Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (HRSM)

Ziel war es, die möglichen Auswirkungen der Erfahrung mit interaktiver Medienkunst im öffentlichen Raum unter Verwendung der neuesten digitalen Visualisierungstechnologien zur Messung der Wirkung visueller Reize (virtuelle Realität, erweiterte Realität, digitale Bildtechnologie, optische sensorische Erkennung/Regulierung, Motion Tracking, architektonisches Projektions-Mapping) zu ermitteln. Darüber hinaus ging es um die Fragen, wie sich interaktive und partizipative Kunst im öffentlichen Raum auf die kognitiven Fähigkeiten auswirkt und wie die aktuellen technologischen Werkzeuge, die Wahrnehmungspsychologie und die Methoden der digitalen Kunst kombiniert werden können, um Schlussfolgerungen zu ziehen, die potenziell auf Bildung, zwischenmenschliche Kommunikation, Gemeinschaftsbewusstsein, öffentliche Konfliktbewältigung, Stressbewältigung usw. anwendbar sind.

Abteilung für Digitale Kunst, Universität für angewandte Kunst Wien

Österreichischen Forschungsinstitut für Künstliche Intelligenz (OFAI)

Abteilung für Psychologische Grundlagenforschung und Forschungsmethoden, Universität Wien

  • eine kreative und technische Residency in Stockerau
  • Open Lab und EVA Lab am Openings Angewandte Festival, Wien (AT)
  • Swarming Dome Workshop auf dem iX Symposium der Society for Technology and Arts [SAT], Montreal (CA)
  • drei künstlerische Arbeiten
  • die Ausstellung Immersive Fields

SAVATAP beruht auf der Annahme, dass ästhetische Erfahrungen eine adaptive Wirkung auf ihre Subjekte haben. Das Projekt geht außerdem von der Annahme aus, dass die Urbanisierung zu einem globalen Megatrend geworden ist, der sich noch weiter verstärken wird. Infolgedessen werden städtische Konglomerate zunehmend von der Notwendigkeit geprägt sein, mit Wandel, Mehrdeutigkeit, Unsicherheit, Stress und Konflikten umzugehen. Die Megastädte werden aber auch mit den jeweiligen Paradigmenwechseln in Wirtschaft, Politik und Demografie (Migration, alternde Gesellschaft, soziale Kohärenz) zu kämpfen haben. So lässt sich antizipieren, dass die Gestaltung und Besetzung des öffentlichen Raums eine immer größere Rolle im Leben der Bürger in städtischen Gebieten spielen wird, in denen die Reichweite von Bildern und visuellen Reizen unbestreitbar ist. Die Prämisse dieses Projekts besteht daher darin, die emotionale und kognitive Beteiligung von Sinnesreizen im öffentlichen Raum aufzuzeigen, wobei der Schwerpunkt auf Reizen künstlerischer Natur liegt, im Gegensatz zu solchen aus der Werbebranche.