
Interaktive Fulldome Installation, 2015
Durch eine interaktive Reise in das erzählte Traumland kristallisierter Alltagsszenen hinterfragt Dream Collider die miteinander verflochtenen Zustände divergierender oneirischer Ideen, das Entstehen und Zusammenbrechen dieser unterbewussten Gedankenkonstruktionen und die iterativen Prozesse, die zur Erkundung selbst erzeugter Welten führen. Ursprünglich mit der Absicht geschaffen, grammatikalische Ergebnisse aus der künstlerischen Forschung im Bereich der Immersion auszudrücken, beleuchtet diese Fulldomeinstallation die Beziehung und den Zusammenhalt von physischen und virtuellen Räumen und den Platz der Benutzer*innen als lebendige Präsenz zwischen den Schichten dieser multiperspektivischen Erzählung. Abstrakte Kollisionen, Vorahnungen oder interneuronale Erholungsschwankungen: Träume waren schon immer faszinierend und verfolgen unsere nächtlichen und täglichen Wahrnehmungen.


