
DIGITAL SYNESTHESIA
transmodale und translationale Erlebnisse
synästhetische Erfahrungen
2014 – 2016
PEEK-Programm Kunstbasierte Forschung, Österreichischer Wissenschaftsfonds (FWF)
Das Projekt DIGITAL SYNESTHESIA befasste sich mit dem Potenzial der digitalen Kunst, sensorische, transmodale und translationale Erfahrungen zu erzeugen, sowie mit der Frage, wie synästhetische Erfahrungen bei Nicht-Synästheten erzeugt werden können.
Im Verlauf des Projekts umfasste der Prozess der Produktion künstlerischer Werke und der Synthese der Forschungsergebnisse die Konzeption und Realisierung von technischen, ästhetischen, reflexiven und textlichen Elementen, die in einer Ausstellung präsentiert wurden. Die Experimentierplattform wurde so gestaltet, dass die Beobachtungen zur Projektentwicklung durch Künstler*innen, Theoretiker*innen und Wissenschaftler*innen über kommunikative und ästhetische Feedbackschleifen in den Forschungsprozess einflossen. Die teilnehmenden forschenden Künstler*innen produzierten digitale Kunstwerke, die synästhetische Wahrnehmungsmuster bei Betrachter*innen stimulierten, die nicht formell als Synästheten identifiziert wurden.
Verwandlung von Drohnen in poetische Erotikmaschinen
Steuerung einer Virtual-Reality-Navigation durch Zungenbewegungen
Erzeugung propriozeptiver Empfindungen durch Klang
Umwandlung der menschlichen Stimme in ein digitales Bild
Verwandlung von Gesichtsbereichen in Klangkompositionen
Umwandlung von Licht in Text, ausgelöst durch Körperbewegungen
Vergehen der Zeit, das hörbar wird
Störung digitaler Übertragungen durch den Körper
Visualisierung von Gehirnfluktuationen beim Küssen
Das Ziel des Forschungsprojekts DIGITAL SYNESTHESIA bestand darin, eine Experimentierplattform zu schaffen, die die synästhetischen Mechanismen bei der Wahrnehmung digitaler Kunstwerke aufzeigt. Digitale Technologien sind ein spezieller Bereich der künstlerischen Medien. Aufgrund ihrer multimedialen Konvergenz sprechen sie die Sinne des Publikums auf transmodale oder multimodale Weise an.




